Obst trocknen - Konservieren Sie Vitamine in Ihrer Küche

Da man das ganze Jahr über Obst und Gemüse essen möchte, ist das Trocknen der Früchte im Dörrgerät eine perfekte Alternative. Ganz gleich, ob Zwetschgen, Äpfel, Aprikosen, Birnen oder Pflaumen: Mit Hilfe der Trocknung im Dörrgerät kann man sich – vor allem im Winter, wenn frisches Obst und Gemüse nicht mehr im Garten wachsen, nicht nur abwechslungsreich sondern auch gesund ernähren. Das Trocknen der Früchte ist natürlich nicht die einzige Konservierungsmethode. Sehr beliebt ist nach wie vor das Einkochen der Früchte, viele mögen das leckere und süße Kompott aus Birnen, Zwetschgen & Co. Während beim Einkochen Wasser hinzugefügt wird, wird beim Dörren Wasser entzogen, dass Dörrobst trocknet also. Viele ziehen der Variante "Einkochen" dann doch definitiv das "Trocknen" vor, denn es ist gesünder und das Kochen von Dörrobst widerstrebt mir schlichtweg.

Obst trocknen oder einkochen? Wo gehen mehr Vitamine verloren?

Obst verliert beim Einkochen bis zu 40 % der wertvollen Vitamine, Gemüse sogar bis zu 60 %. Das Trocknen der Früchte löst daher das Einkochen mehr und mehr ab und entwickelt sich als neuer Trend für Menschen, die sich gesund und vielfältig ernähren möchten. Das liegt daran, dass getrocknete Nahrung besonders schonend konserviert wird und die meisten Vitamine erhalten bleiben. Auch wenn getrocknete Früchte mit der schonendsten Konservierungsmethode zubereitet werden, so gehen aber dennoch Vitamine verloren. Die Verluste der Vitamine liegen beim Dörren jedoch bei nur ca. 20 bis 30 %, also wesentlich geringer als beim Einkochen. Dafür ist Trockenobst ein komplexer Energiespender, der hoch konzentrierte Mineralstoffe, Ballaststoffe, Carotinoide und Flavonoide enthält und somit meine persönliche Geheimwaffe für Kraft und Energie in unserem Haushalt ist.

Warum sollte man überhaupt sein Obst trocknen?

Sich auch in der kalten Jahreszeit gesund und abwechslungsreich ernähren zu können ist nur ein Grund, warum man Obst im Dörrgerät trocknen sollte. Außerdem ist es äußerst bequem, wenn man getrocknetes Obst überall hin mitnehmen kann. Es ist leicht und nimmt nur wenig Platz weg. Unternimmt man mit seiner Familie Ausflüge, sind getrocknete Früchte die gesündeste Nascherei für zwischendurch. Zum Beispiel beim Pilze und Kräuter sammeln. Während man die Wälder durchkämmt, sorgt dass getrocknete Obst für einen leckeren Snack zwischendurch. Ein großer Vorteil, wenn Sie selbst dörren, ist die Freiheit bei der Auswahl Ihrer persönlichen Trockenobst Komposition. Sie können selbst entscheiden, welche Geschmacksrichtungen Sie zusammenstellen und welchen Vorlieben des Trocknens Sie nachgehen möchten. Zwetschgen, Äpfel, Aprikosen oder sonstige Früchte, nach denen einem der Sinn steht. Natürlich können Sie auch Ihr Gemüse dörren.

Selbst trocknen oder gedörrtes Obst kaufen?

Fakt ist, dass selbst getrocknetes Obst gesünder ist als die gekauften getrockneten Früchte. Sie fragen berechtigt, warum? Hier ein paar Antworten: Gerade die Zubereitung ist der wichtigste Prozess, wenn das Dörrobst nicht nur schmackhaft sondern auch gesund und ohne Verlust wertvoller Vitamine getrocknet werden soll! Industrielles Trockenobst ist jedoch häufig belastet, denn die Früchte werden oftmals stark geschwefelt. Schwefel sorgt als zusätzliches Konservierungsmittel dafür, dass das Trockenobst seine ursprüngliche Farbe behält und sich die Haltbarkeit verlängert. Werden Grenzwerte überschritten, können Übelkeit, Kopfschmerzen oder Hautreizungen auftreten – und auch wenn man es nicht glauben mag, ist das leider häufiger der Fall. Werden die Früchte in eigener Küche und eigenem Dörrgerät getrocknet, weiß man eines mit Sicherheit ganz genau: weder schädliche Konservierungsstoffe, noch zu heiße Dörr-Temperaturen werden eingesetzt (was Vitamine zerstört). Das kann Ihnen kein gekauftes Produkt aus dem Supermarkt bieten.

Welche Dörrmethode ist die beste?

Jeder kann Trockenobst in seinem Haushalt bzw. seiner Küche zubereiten. Möglichkeiten gibt es mehrere, um Getrocknetes herzustellen. Nachfolgend sind insgesamt vier hier kurz erläutert:

 

Trockenobst durch Trocknen an der Luft

Sie können Ihr Obst und Gemüse zum Beispiel an der Luft trocknen. Dazu ist ein trockener und warmer Ort wichtig und Sie dürfen die Früchte nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Für diese Art des Trocknens brauchen Sie nicht nur viel Zeit – der Vorgang des Trocknens dauert über mehrere Tage – Sie brauchen außerdem viel Platz ich Ihrer Küche!

 

Trockenobst durch Trocknen im Backofen

Der gute alte Backofen, den gibt es mit Sicherheit auch in Ihrem Haushalt. Auch damit können Sie getrocknete Apfelringe und allerlei Dörrobst herstellen. Jedoch sollten Sie dann unbedingt darauf achten, dass Sie bei der Trocknung Ihrer Früchte im Backofen die Temperatur im Blick behalten, sonst sind alle gesunden Vitamine schneller zerstört, als Ihnen lieb ist. Um Ihr Obst im Backofen zu trocknen, müssen Sie außerdem die Tür immer einen Spalt geöffnet halten, was diese Art der Trocknung zum regelrechten Energiemonster und Ihre Küche zur Sauna macht.

 

Trockenobst durch Trocknen in der Mikrowelle

Sofern Sie im Haushalt eine Mikrowelle haben, lässt sich Ihr Obst im Grunde auch auf diese Weise trocknen. Ganz abgesehen von der Strahlendiskussion, ob nun berechtigt oder nicht – die Ergebnisse sind lausig. Die Apfelringe erinneren eher an Bratäpfel – auch lecker, aber nicht Ziel – und die Kräuter verbrennen. Wer in der Mikrowelle dörren möchte, braucht also ein ganz feines Händchen. Davon abgesehen, selbst wenn Sie den Dreh raushaben: Die Mikrowelle ist zu klein, da passt zu wenig der leckeren Früchte rein.

 

Trockenobst durch Trocknen im Dörrautomat

Mit einem Dörrgerät wird das Dörren der Früchte viel einfacher. Sie waschen das Obst, schneiden es in Scheiben oder Stücke, legen es in das Dörrgerät, schalten den Dörrautomat an und dann einfach laufen lassen. Sie können je nach Dörrautomat beliebige Mengen an Obst und Gemüse trocknen und müssen weder auf Uhrzeit noch auf Temperatur achten. Ein wirklich guter Dörrautomat übernimmt das für Sie! Einfach zu bedienen und zu säubern, kann man in seinem Dörrautomat vielfältige Rezepte ausprobieren und energiesparend Früchte seiner Wahl dörren.

Obst trocknen – Rezepte und Tipps für Ihren Haushalt

Sie können Obst wie zum Beispiel Zwetschgen, Äpfel, Birnen oder Aprikosen genauso dörren, wie Gemüse, Pilze und Kräuter. Seien Sie experimentierfreudig und probieren Sie sich aus. Grundsätzlich gilt: Ihr Trockenobst ist fertig, wenn es sich ledrig anfühlt und biegen lässt, ohne zu zerbrechen. Vor es getrocknet wird, waschen Sie die Früchte ab und schneiden diese in kleine Stücke oder nicht allzu dicke Scheiben. Folgende Dörrideen und Tipps wurden von uns bereits probiert:

  • Pilze, Kräuter, Zucchini, Paprika, Tomaten, gern auch aus dem eigenen Garten
  • Äpfel (in nicht allzu dicke Scheiben schneiden), Birnen (nicht allzu dicke Scheiben schneiden), Orangen, Bananen, Mango, Ananas, Pflaumen
  • Zwiebeln erst in der Pfanne braun glasieren und anschließend trocknen: Röstzwiebeln, bei denen keine Fragen offen bleiben!
  • Schneiden Sie die Scheiben ganz dünn und Sie können Gemüsechips herstellen oder Apfelringe.
  • Blaubeeren und Weintrauben lassen sich ebenfalls einfach trocknen und ergeben sehr geschmackvolles Dörrobst.
  • Antworten auf Weihnachtsdeko, die nicht jedermann hat? Dann probieren Sie Orangen und Zitronen! Diese in Scheiben schneiden, anschließend getrocknet und dann zum Dekorieren nutzen.

Ausführliche Rezepte und Tipps finden Sie übrigens in unserer Dörrfibel (PDF), die Sie bei uns zum Kauf eines Dörrgeräts kostenlos dazu erhalten. Sie können die Dörrfibel aber auch einzeln als digitales Produkt bei uns kaufen.


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